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EXIF-Daten von Fotos anzeigen und entfernen (iPhone, Android, PC)

Aktualisiert · 2026-07-20

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Jedes Foto trägt versteckte Informationen: wo es aufgenommen wurde, wann und mit welchem Gerät. Teilst du die Datei unverändert, reisen diese Daten mit. Hier erfährst du, wie du prüfst, was deine Fotos verraten, wie du EXIF-Daten auf jedem Gerät entfernst — und wie du viele Fotos auf einmal bereinigst, ohne sie irgendwohin hochzuladen.

Was sind EXIF-Daten, und was steckt in deinen Fotos?

EXIF sind Metadaten, die die Kamera in jedes Foto schreibt: GPS-Koordinaten, Datum und Uhrzeit, Gerätemodell und Aufnahmeeinstellungen wie Belichtung. Zum Sortieren praktisch — aber schickst du die Originaldatei an Fremde oder postest sie, kann das GPS-Tag dein Zuhause, deinen Arbeitsplatz oder die Schule deines Kindes verraten.

So prüfst du die Standortdaten deiner Fotos

iPhone: Foto öffnen und nach oben wischen (oder ⓘ tippen) — bei eingebettetem Standort erscheint eine Karte. Android/Galaxy: Foto in der Galerie öffnen und Details antippen. Windows: Rechtsklick → Eigenschaften → Details. Mac: in der Vorschau öffnen und Cmd+I drücken. Siehst du Koordinaten oder eine Karte, enthält die Datei Standortdaten.

EXIF und Standort entfernen (nach Gerät)

Auf dem iPhone

Beim Teilen aus der Fotos-App oben im Teilen-Menü auf Optionen tippen und Standort deaktivieren — die gesendete Kopie ist bereinigt. Um ihn aus der Datei selbst zu löschen: ⓘ → Anpassen → Kein Standort.

Auf Android / Galaxy

Foto in der Galerie öffnen, Details antippen (oder ⋮ → Details), dann Bearbeiten und den Standorteintrag löschen. Manche Android-Versionen bieten beim Teilen eine Option, den Standort automatisch zu entfernen.

Unter Windows und Mac

Windows: Rechtsklick aufs Foto → Eigenschaften → Details → „Eigenschaften und persönliche Informationen entfernen“. Mac: In der Fotos-App Bild → Standort → Standort ausblenden; beim Exportieren lassen sich Standortdaten ebenfalls ausschließen.

EXIF von vielen Fotos auf einmal löschen — online, ohne Upload

Foto für Foto wird das schnell mühsam. Schneller geht es, die Fotos mit Scrunch zu konvertieren: Die Konvertierung kodiert jedes Bild aus den rohen Pixeln neu, sodass die Ausgabedatei gar kein EXIF enthält — kein GPS, kein Gerätemodell, kein Zeitstempel. Dutzende Fotos hineinziehen, Format (JPEG oder WebP) und Qualität wählen, konvertieren, fertig. Und weil alles im Browser läuft, werden die Fotos nie auf einen Server hochgeladen — passend für eine Privatsphäre-Aufgabe.

Vorbeugen: Standort gar nicht erst speichern

iPhone: Einstellungen → Datenschutz & Sicherheit → Ortungsdienste → Kamera → Nie. Android/Galaxy: In den Kamera-Einstellungen die Standort-Tags deaktivieren. Neue Fotos enthalten dann überhaupt keine GPS-Daten mehr.

Häufige Fragen

Senden WhatsApp oder Instagram meinen Standort mit?

Die meisten Messenger und Netzwerke entfernen EXIF beim Senden in Standardqualität — als „Originaldatei“ verschickt kann es aber erhalten bleiben, und die Richtlinien unterscheiden sich. Bei sensiblen Fotos: Daten vor dem Senden selbst entfernen statt auf die Plattform zu vertrauen.

Verschlechtert das Entfernen von EXIF die Bildqualität?

Nein. EXIF ist Zusatzinformation getrennt von den Pixeln — sie zu löschen ändert visuell nichts. Entfernst du sie per Konvertierung, hängt die Qualität vom gewählten Format und der Qualitätseinstellung ab.

Was ist mit Fotos, die ich schon gepostet habe?

Ob die Plattform die Daten entfernt hat, lässt sich von außen nicht sicher feststellen. Könnte ein sensibles Foto mit Standort hochgeladen worden sein, lösche den Beitrag und lade eine bereinigte Kopie neu hoch.

Enthalten Screenshots Standortdaten?

Screenshots betten keine GPS-Koordinaten ein. Basis-Metadaten wie die Erstellungszeit können bleiben, aber nichts verrät, wo du warst — das Standortrisiko kommt von Kamerafotos.

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