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Was ist AVIF? Das Bildformat der nächsten Generation erklärt

Aktualisiert · 2026-07-14

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AVIF (AV1 Image File Format) ist eines der neuesten Bildformate im Web. Es stammt vom Videocodec AV1 ab und ist darauf ausgelegt, hervorragende Qualität bei sehr kleinen Dateigrößen zu liefern. Wenn du gehört hast, AVIF liefere „die kleinstmöglichen Dateien“, erklärt dieser Artikel, was das in der Praxis bedeutet.

Woher AVIF kommt

AVIF verpackt ein Standbild mit der Kompressionstechnik von AV1, einem lizenzgebührenfreien Videocodec der Alliance for Open Media. Genau diese Wiederverwendung moderner Videokompression für Standbilder macht AVIF so effizient.

Die Vorteile

  • Kleinste Dateien: oft 20–50% kleiner als WebP bei ähnlicher Qualität
  • Unterstützt Transparenz (Alphakanal)
  • Verlustbehaftete und verlustfreie Modi
  • Beherrscht HDR und großen Farbraum
  • Lizenzgebührenfrei und offen

Die Nachteile

Langsameres Encoding

AVIF kodiert spürbar langsamer als WebP oder JPEG. Bei einem Bild egal — bei hunderten Dateien merkst du den Unterschied. Deshalb nutzen viele Workflows WebP für Tempo und heben sich AVIF für Fälle auf, in denen die kleinste Größe zählt.

Breite, aber nicht universelle Unterstützung

Alle großen modernen Browser unterstützen AVIF heute, einige ältere Clients aber nicht. Für die meisten öffentlichen Websites ist das kein Hindernis mehr; ein Fallback kann sich dennoch lohnen, wenn du Altgeräte bedienen musst.

Wann AVIF nutzen

Wähle AVIF, wenn Dateigröße oberste Priorität hat und dein Publikum moderne Browser nutzt — große Hero-Bilder, Fotogalerien oder bandbreitensensible mobile Erlebnisse. Brauchst du schnellste Konvertierung oder breitesten Support, ist WebP meist der praktischere Standard.

AVIF in JPG oder PNG umwandeln?

Weil viele Sites Bilder inzwischen als AVIF ausliefern, speicherst du zunehmend Dateien, die ältere Apps oder Upload-Formulare ablehnen. Die Lösung ist dieselbe wie bei WebP: .avif-Dateien in Scrunch ziehen, JPEG für Fotos wählen (oder PNG bei Transparenz) und konvertieren — bei Bedarf Dutzende auf einmal, direkt im Browser.

Probier es selbst

AVIF versteht man am besten an eigenen Bildern. In Scrunch kannst du dasselbe Foto zu AVIF und WebP konvertieren und Größe wie Qualität nebeneinander vergleichen — alles im Browser, ohne Upload.

Häufige Fragen

AVIF oder WebP — was ist besser?

Bei der Dateigröße gewinnt meist AVIF, bei Tempo und Kompatibilität WebP. Nimm AVIF, wenn kleinste Dateien zählen und dein Publikum moderne Browser nutzt — und WebP, wenn schnelle Konvertierung und breiter Support wichtiger sind.

Unterstützt AVIF Transparenz?

Ja. AVIF bietet einen Alphakanal für transparente Hintergründe sowie verlustbehaftete und verlustfreie Modi — es kann also auch PNG ersetzen.

Warum ist AVIF-Encoding langsam?

AVIF basiert auf AV1-Videokompression und rechnet mehr, um kleine Größen zu erreichen — das dauert. Ein Bild ist kein Problem, hunderte können deutlich langsamer sein als WebP.

Ist AVIF heute sicher einsetzbar?

Die meisten modernen Browser unterstützen es — für normale Websites also ja. Musst du sehr alte Geräte oder bestimmte Apps bedienen, liefere per picture-Element einen WebP- oder JPEG-Fallback mit.

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